Drohnenversicherung Österreich

Hier gibt’s wertvolle Informationen zum Thema Drohnenversicherung und rechtliche Regelungen in Österreich. Dabei werden wir diese und weitere Themen hier besprechen …

AKTUELL: Warum der Schadenersatz nach Drohnen Unfällen in Zukunft nicht mehr gesichert ist, erfährst Du im Beitrag: Drohnengeschädigte gehen leer aus.

Welche Drohnenversicherungen gibt es?

En groß gibt’s am Markt drei Arten von Drohnenversicherungen:

  1. Die Drohnen Haftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden (gesetzlich vorgeschrieben!).
  2. Die Drohnen Kaskoversicherung für Schäden an der Drohne selbst.
  3. Die Drohnen Rechtsschutzversicherung für Rechtsstreitigkeiten im Zuge von Drohnenflügen.

Die Drohnen Haftpflichtversicherung

Die folgenden Überschriften beschäftigen sich rein mit jener Form von Drohnenversicherung, die gesetzlich vorgeschrieben und damit unverzichtbar ist. Die Rede ist genauer genommen von der Luftfahrt- oder Luftfahrzeug-Haftpflichtversicherung für Drohnen, kurz Drohnen-Haftpflichtversicherung. Die hier angeführten Gesetze betreffend Drohnenbewilligung gelten nur bis 31.12.2020.

ACHTUNG: Ab 31.12.2020 tritt in Österreich die neue EU Drohnenverordnung in Kraft. Ab dann gelten alle unbemannten Fluggeräte, die mit einer Kamera sensorische Daten aufnehmen können als sogenannte UAS und damit als Unmanned Aircraft System. Für diese ist dann keine Drohnenbewilligung, sondern eine sogenannte Drohnen Registrierung verpflichtend. Ausgenommen davon sind lediglich Drohnen, die explizit unter die EU Spielzeugrichtlinie fallen! Die bis dato gültige Versicherungspflicht für Drohnen bleibt unverändert bestehen.

Haftpflicht: Drohnenversicherung in Österreich für reine Modellflüge

Drohnenversicherung

Beim Modellflug darf die Kamera übertragen aber nicht aufzeichnen

Quadrocopter, Multicopter oder ganz einfach “Drohnen” bedürfen ganz spezieller Drohnen Versicherungen. Schließlich ist bereits bei herkömmlichen Flugmodellen in Österreich eine spezielle Luftfahrzeug-Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Nimmt man nun kein Bildmaterial auf, so kann man seine Drohne sogar noch als „Flugmodell“ betreiben, womit lediglich eine Versicherungspflicht einhergeht. Verankert ist diese reine Modellflug-Nutzung im österreichischen Luftfahrtgesetz (LFG § 24c):

„Flugmodelle sind (…)  unbemannte Geräte, die selbständig im Fluge in direkter, ohne technische Hilfsmittel bestehender Sichtverbindung zum Piloten verwendet werden können und (…) ausschließlich unentgeltlich und nicht gewerblich im Freizeitbereich und ausschließlich zum Zwecke des Fluges selbst in Betrieb genommen werden.

Sprich, verwendet man auch eine eventuell eingebaute Kamera rein zum Fluge selbst und nicht zu Aufnahmezwecken, so gelten nach wie vor die Regelungen für Flugmodelle. Diese besagen vereinfacht, dass …

  • Man zwar eine echte Luftfahrzeug-Haftpflichtversicherung für das Gerät braucht,
  • aber, dass man (bis 25 Kg Abfluggewicht) keine Austro Control Bewilligung für unbemannte Luftfahrzeuge (uLFZ) benötigt!

Hier der Link zur gesetzeskonformen Drohnen Haftpflichtversicherung Österreich für die reine Hobbynutzung ohne Bildaufnahmen.

Haftpflicht: Drohnenversicherung für unbemannte Luftfahrzeuge (uLFZ)

Wenden wir nun den Blick von herkömmlichen Flugmodellen hin zu handelsüblichen Drohnen, so sei festgehalten, dass man Multicopter in erster Linie zur Erstellung von Luftaufnahmen (Foto & Film) einsetzt. Dabei besteht der wesentliche Unterschied nicht etwa darin, daß man eine Kamera aktiviert hat, um sich z. B. mit dieser noch besser in der Luft orientieren zu können. Nein, laut österreichischem Luftfahrtgesetz besteht der Unterschied darin, dass Bildmaterial aufgenommen, sprich in irgendeiner Form gespeichert oder gar kommerziell genutzt wird. Ab diesem Punkt wird aus einem harmlosen Flugmodell plötzlich ein „unbemanntes Luftfahrzeug“ (uLFZ).

Hier aus dem österreichischen Luftfahrtgesetz § 24f:

„Unbemannte Luftfahrzeuge der Klasse 1 sind (…) unbemannte Fahrzeuge, die selbständig im Fluge verwendet werden können und in direkter, ohne technische Hilfsmittel bestehender Sichtverbindung zum Piloten (…) gegen Entgelt oder gewerblich oder zu anderen als in § 24c Abs. 1 Z 2 genannten Zwecken betrieben werden.“

Drohne Kamera Weiss

Beim uLFZ Flug dürfen Bilder gespeichert werden

Das bedeutet im Umkehrschluss:
Benutzt man die Kamera nicht rein Zum Zwecke des Fluges selbst, sondern z. B. zu Aufnahmezwecken, so haben wir es mit einem unbemannten Luftfahrzeug uLFZ zu tun. Und analog zu einem Kraftfahrzeug (KFZ) muss dieses dann auch behördlich zugelassen, sprich bewilligt werden! Dazu passend hier wieder aus dem österreichischen Luftfahrtgesetz § 24f:

„Unbemannte Luftfahrzeuge der Klasse 1 dürfen nur mit Bewilligung der Austro Control GmbH (…) betrieben werden.“

Sprich, sobald man mit seiner Drohne Bildaufnahmen macht braucht man auch bei rein privater Nutzung (!) …

Haftpflicht: Drohnenversicherung für unbemannte Fluggeräte unter 79 Joule

Wer seine Drohne in Österreich bewilligen lassen will, berappt dafür eine Gebühr von über € 300. Drohnen User, die sich diese Kosten ersparen möchten, achten deshalb schon vor dem Erwerb der Drohne auf deren Gewicht. Denn schafft man es, seine Drohne unter 79 Joule Aufprallenergie (bei Absturz oder Crash) zu betreiben, so fällt diese nicht unter das österreichische Luftfahrtgesetz. LFG Paragraph 24d gibt hier Aufschluss:

„Soweit unbemannte Geräte mit einer maximalen Bewegungsenergie unter oder gleich 79 Joule (…) nicht höher als 30 Meter über Grund betrieben werden, ist darauf zu achten, dass durch den Betrieb keine Personen oder Sachen gefährdet werden. Abgesehen davon fallen diese Geräte nicht in den Anwendungsbereich dieses Bundesgesetzes.“

DJI Mavic Mini

Aufnahmen mit Mini-Drohnen ohne Bewilligung

Sprich, wenn der Copter unter 79 Joule bleibt, braucht man weder bei gewerblicher noch privater Nutzung eine Austro Control Bewilligung! Nicht nur aus diesem Grund werden sogenannte Mini Drohnen nun immer beliebter. Schließlich verfügt auch schon eine DJI Mavic Mini (249 Gramm) über eine passable Kamera. Steigt man mit dieser im statischen Schwebeflug (und nicht mit Vollgas!) auf, so kann man wirklich 30 Meter hoch fliegen und filmen – und das wirklich ohne Austro Control Drohnenbewilligung! Je schwerer nun das Model, desto mehr verlagert sich die möglich Flughöhe nach unten. Eine DJI Mavic Air 2 (570 Gramm) kann aber immer noch umgerechnet 13,8 Meter hoch aufsteigen, ohne dass man eine Drohnenbewilligung braucht.

Auf wwww.airandmore.at findest Du noch mehr Infos rund um Mini-Drohnen und die falsch verstandene 250 Gramm Grenze bei Drohnen.
Hier noch der Link zur speziellen Mini-Drohnen Haftpflichtversicherung. Diese Versichert 1. den reinen Modellflug, 2. den Flug als unbemanntes Luftfahrzeug (uLFZ) und 3. den Flug unter 79 Joule als All-in-One Lösung.

Was passiert, wenn ich meine Drohne nicht haftpflicht-versichere oder bewillige?

Achtung Drohne SchildDrohnen Fliegen ohne Bewilligung oder Versicherung kann teuer werden!
Der österreichische Gesetzgeber verweist  gemäß § 169 LFG darauf, dass im Falle des Fluges mit einem unbemannten Luftfahrzeug (uLFZ) ohne entsprechende Bewilligung und dementsprechender Versicherung Strafen von bis zu € 22.000 winken! (Hier weitere Infos zu Drohnen Strafen.)

Bei zusätzlichen erschwerenden Umständen droht sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu sechs Wochen. Bedenkt man hierbei, dass es schon beinahe zu einer Kollision einer Drohne mit einem ÖAMTC Christophorus 6 Hubschrauber gekommen wäre, so werden die strengen österreichischen Gesetze zum Schutz des alpinen Luftraums nachvollziehbar. (Hier mehr Drohnen Unfall Berichte.)
Fazit: Ob beruflich oder privat, wer mit seiner Drohne in Österreich filmt oder fotografiert und dabei über 79 Joule fliegt, für den ist eine Drohnenbewilligung durch die Austro Control Pflicht!

Wie bekomme ich eine Drohnenbewilligung in Österreich?

Der Andrang auf das Bewilligungsverfahren bei der Austro Control (ACG) ist dementsprechend groß, wodurch es zu Wartezeiten von mehreren Wochen kommen kann. Wer einen Bewilligungsantrag bei Austro Control stellt muss zugleich auch eine Versicherungsbestätigung über 750.000 SZR vorweisen. Diese „Sonderziehungsrechte“ (SZR) wurden vom Internationalen Währungsfonds (IWF) eingeführt, um Währungsschwankungen auszugleichen. Für eine Versicherungsbestätigung mit ausgewiesenen Sonderziehungsrechten, muss vorher eine eigene Drohnen Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. (Hier noch Infos, warum Drohnen in der Privathaftpflichtversicherung nicht versicherbar sind!). Eine genaue Anleitung, wie man einen Antrag auf Drohnenbewilligung bei der Austro Control stellt findest du hier.

UND NOCHMAL: Ab 31.12.2020 tritt in Österreich die neue EU Drohnenverordnung in Kraft. Ab dann gelten alle unbemannten Fluggeräte, die mit einer Kamera sensorische Daten aufnehmen können als sogenannte UAS und damit als Unmanned Aircraft System. Für diese ist dann keine Drohnenbewilligung, sondern eine sogenannte Drohnen Registrierung verpflichtend. Ausgenommen davon sind lediglich Drohnen, die explizit unter die EU Spielzeugrichtlinie fallen! Die bis dato gültige Versicherungspflicht für Drohnen bleibt unverändert bestehen.

Haftpflicht: Was kostet eine Drohnenversicherung für Österreich?

Eine versicherte Drohne muss nicht teuer sein! Die günstigste Drohnen Versicherung Österreichs gibt’s bei Airandmore bereits ab € 54,39 jährlich! Das Team von Airandmore hat bereits mehrere Tausend Drohnen versichert und bietet mit seiner Drohnen Haftpflichtversicherung weltweiten Schutz (außer USA & Canada) und das ohne irgendeinen Selbstbehalt.
Im Vergleich mit Mitbewerbern bestechen die Versicherungsprämien bei Airandmore nicht nur bei rein privater Nutzung, sondern sparen auch unnötige Kosten für gewerbliche Drohnennutzer. So gibt’s bei AIR&MORE auch die gewerbliche Drohnen Versicherung wieder zum besten Preis bereits ab € 94,91 jährlich. Für Mini-Drohnen wie etwa die DJI Mavic Mini sogar ab € 89,36 jährlich.

Und egal, ob die Drohne privat oder als gewerbliche Kameradrohne eingesetzt wird – ab 3 oder mehr Fluggeräten bekommt man noch dazu 30% Rabatt auf alle versicherten Geräte. Eine Kostenersparnis, die gerade auch gewerbliche Anbieter von Luftbildern und Luftaufnahmen freuen dürfte.

NEU: Seit kurzem bieten wir auch eine Deckung bei Verletzung von Persönlichkeits- & Namensrechten oder Störung der Privatsphäre im kommerziellen Tarif! Hier mehr zum Thema Drohnen Privatsphäre und Persönlichkeitsrechte.

Drohnenversicherung online beantragen

Hier kannst Du unsere Drohnen Haftpflichtversicherung Österreich bzw. unsere Mini-Drohnen Haftpflicht bequem online beantragen. Die Versicherungsbestätigung mit den 750.000 SZR gibt’s noch am selben Tag via eMail.

Möchtest Du mehr zum Thema Drohnenversicherung und Drohnen Gesetz wissen?

Bei auf www.airandmore.at gibt’s eine umfangreiche Drohnen Versicherung FAQ Sammlung. Hier auch ein Link in Sachen EU Drohnenverordnung Neu und eigene Drohnen Gesetz Österreich FAQs. Hier noch Infos zur neuen Drohnen Registrierung. Das Team von Airandmore berät gerne auch telefonisch!

Die Drohnen Kaskoversicherung

Kurz vorweg: Eine Drohnen Kaskoversicherung bzw. Drohnen Vollkaskoversicherung ersetzt keine Drohnen Haftpflichtversicherung! Denn die Haftpflichtversicherung deckt Schäden an sogenannten „Dritten“, die Kasko (oder Vollkasko) aber deckt Schäden an der Drohne selbst. Dies heben wir deshalb hervor, da manche Drohnen Piloten glauben, mit einer Drohnen-Vollkasko sei schon alles erledigt, was aber nicht so ist.
Eine Drohnen Kaskoversicherung ist jedenfalls bei Erwerb einer neuen Drohne interessant. Denn insbesondere dann möchte man sein Gerät selbst entsprechend versichert wissen.

Wichtig: Eine Drohnen Kaskoversicherung muss explizit sogenannte Bedienfehler mit einschließen. Das betonen wir deshalb, da bei reinen Elektronikversicherungen genau diese oft aus der Deckung ausgenommen sind. Zudem sollte man bei einer Drohnen Kaskoversicherung auch den Diebstahl aus dem verschlossenen KFZ mit einschließen können. Schließlich liegt hier, wenn man das gesamte Equipment (Tablet, Ersatz-Akkus, etc.) mit einrechnet, oft ein Wert von mehreren Tausend Euro im Kofferraum herum!

Hier findest Du die beste Drohnen Kasko Versicherung Österreichs.

Die Drohnen Rechtsschutzversicherung

Arag Versicherung Logo

Exklusiv bei AIR&MORE: ARAG Drohnen Rechtsschutz Versicherung

Ganz einfach: Genau wie beim Betrieb eines KFZ kann es auch bei einem unbemannten Luftfahrzeug (uLFZ) zu allerlei Streitereien kommen. Und mit wachsender Zahl von Drohnen in der Luft wächst auch die Sensibilität in der Bevölkerung, sprich, die Leute fühlen sich gerne (und oft zu Recht) durch surrende Drohnen gestört.
Fazit: Geklagt wird schnell! Deshalb empfehlen wir gerade kommerziellen Drohnen Piloten unsere exklusive Drohnen Rechtsschutz Versicherung. Dieses Spezialprodukt bietet neben dem wichtigen Schadenersatz- und Strafrechtsschutz bei Klagen oder Unfällen auch einen eigenen Drohnen Vertrags-Rechtsschutz, mit dem auch Reklamationen gegenüber Herstellern und Händlern möglich werden.

Hier geht’s zur besten Drohnen Rechtsschutz Versicherung für Österreich.