Drohnenversicherung Österreich

Hier gibt’s wertvolle Informationen zum Thema Drohnenversicherung und zu rechtlichen Regelungen für UAS (Unmanned Aircraft Systems) in Österreich. Wertvoll deshalb, da man bei der gesetzlichen Pflichtversicherung für UAS so einiges richtig oder auch falsch machen kann. Dabei liegt die Verantwortung zum Abschluss der richtigen Multicopter Versicherung gänzlich beim jeweiligen Drohnen Betreiber! Denn laut Luftfahrtgesetz ist dieser selbst dafür verantwortlich, dass jedes von ihm betriebene unbemannte Luftfahrzeug ordnungsgemäß versichert ist“ (LFG §24j). Und abseits von saftigen Strafen geht es immerhin auch um die finanzielle Existenz von Drohnen Piloten und Geschädigten!

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Drohnenversicherung Logo

Wichtig: Für die seit 2021 verpflichtende Drohnen Registrierung bei der Austro Control brauchst du bereits die aktive Polizzennummer Deiner gesetzeskonformen Drohnen Haftpflichtversicherung für UAS. Wie Du diese auf schnellstem Wege bekommst, erfährst Du weiter unten!

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Welche Drohnenversicherungen gibt es?

En groß gibt's am Markt drei Arten von Drohnenversicherungen:

  1. Die Drohnen Haftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden (gesetzlich vorgeschrieben!).
  2. Die Drohnen Kaskoversicherung für Schäden an der Drohne selbst.
  3. Die Drohnen Rechtsschutzversicherung für Rechtsstreitigkeiten im Zuge von Drohnenflügen.

Die gesetzlich vorgeschriebene Drohnen Haftpflichtversicherung

Zum Start geht's hier mal rein um jene Form von Drohnenversicherung, die gesetzlich vorgeschrieben und damit unverzichtbar ist. Die Rede ist genauer genommen von der Luftfahrt- oder Luftfahrzeug-Haftpflichtversicherung für Drohnen, kurz Drohnen-Haftpflichtversicherung. Da dieser Abschnitt gerade überarbeitet wird, findest Du detaillierte Infos zur Drohnen Haftpflichtversicherung inzwischen schon in unseren Drohnen Versicherung FAQs. Betreffend die Drohnen Haftpflicht gibt's hier auch noch einen eigenen Drohnenversicherung Vergleich für Österreich.

Drohnenversicherung 750000 SZR Austro Control
Quelle: Austro Control, Jänner 2021

ACHTUNG: Seit 2021 gelten in Österreich die Bestimmungen der neuen EU Drohnenverordnung. Damit gelten nun alle unbemannten Fluggeräte, die mit einer Kamera sensorische Daten aufnehmen können als sogenannte UAS und damit als Unmanned Aircraft Systems. Für diese sind dann keine Drohnenbewilligung, sondern eine sogenannte Drohnen Registrierung und mitunter auch ein Drohnenführerschein verpflichtend. Ausgenommen von dieser Registrierungspflicht für UAS Betreiber sind lediglich Drohnen, die explizit unter die EU Spielzeugrichtlinie fallen und für Kinder unter 14 Jahren vorgesehen sind! Die bis dato gültige Versicherungspflicht für Drohnen bleibt unverändert bestehen. Dazu passend fragt die Austro Control bei der Drohnen Registrierung auch nach der Polizzennummer einer gesetzeskonformen Drohnen Haftpflichtversicherung, "die dem Luftfahrtgesetz entspricht"! Schließlich muss jene als Luftfahrt-Haftpflichtversicherung ganz spezifische Kriterien erfüllen. Hier kannst du nachlesen, warum man Drohnen NICHT in einer privaten Haftpflicht- oder Haushaltsversicherung versichern kann.

Was passiert, wenn ich meine Drohne nicht haftpflicht-versichere oder mich nicht registriere?

Achtung Drohne Schild

Drohnen Fliegen ohne Bewilligung oder Versicherung kann teuer werden! Der österreichische Gesetzgeber verweist  gemäß § 169 LFG darauf, dass im Falle des Fluges mit einem unbemannten Luftfahrzeug (uLFZ, bzw. UAS) ohne entsprechende Bewilligung (seit 2021 spricht man von der Drohnen Registrierung) und gesetzeskonformer Drohnenversicherung Strafen von bis zu € 22.000 winken! (Hier weitere Infos zu Drohnen Strafen.)

Bei zusätzlichen erschwerenden Umständen droht sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu sechs Wochen. Bedenkt man hierbei, dass es schon beinahe zu einer Kollision einer Drohne mit einem ÖAMTC Christophorus 6 Hubschrauber gekommen wäre, so werden die strengen österreichischen Gesetze zum Schutz des alpinen Luftraums nachvollziehbar. (Hier mehr Drohnen Unfall Berichte.)

Fazit: Ob beruflich oder privat, wer in Österreich eine Kameradrohne in Betrieb nimmt, betreibt immerhin ein "unbemanntes Luftfahrzeugsystem" und fällt damit voll unter das Luftfahrtgesetz (LFG) . Die Registrierung als UAS Betreiber als auch die Drohnenversicherung sind damit Pflicht!

Haftpflicht: Die Kosten einer Drohnenversicherung für Österreich?

Eine versicherte Drohne muss nicht teuer sein! Die günstigste Drohnen Versicherung Österreichs gibt’s bei Airandmore bereits ab € 54,39 jährlich! Das Team von Airandmore entwickelt Drohnenversicherungen seit 2014 und bietet in der Drohnen Haftpflichtversicherung weltweiten Schutz (außer USA & Canada) und das ohne irgendeinen Selbstbehalt.
Im Vergleich mit Mitbewerbern bestechen die Versicherungsprämien nicht nur bei rein privater Nutzung, sondern sparen auch unnötige Kosten für gewerbliche Drohnennutzer. So gibt’s hier auch die gewerbliche Drohnen Versicherung wieder zum besten Preis bereits ab € 94,91 jährlich. Für Mini-Drohnen wie etwa die DJI Mavic Mini oder die DJI Mini 2 sogar ab € 89,36 jährlich.

Und egal, ob die Drohne privat oder als gewerbliche Kameradrohne eingesetzt wird - ab 3 oder mehr Fluggeräten bekommt man noch dazu 30% Rabatt auf alle versicherten Geräte. Eine Kostenersparnis, die gerade auch gewerbliche Anbieter von Luftbildern und Luftaufnahmen freuen dürfte.

NEU: Seit kurzem bieten wir auch eine Deckung bei Verletzung von Persönlichkeits- & Namensrechten oder Störung der Privatsphäre im kommerziellen Tarif! Hier mehr zum Thema Drohnen Privatsphäre und Persönlichkeitsrechte.

Drohnenversicherung online abschliessen und gleich starten!

Hier kannst Du die Drohnen Haftpflichtversicherung Österreich bzw. die Mini-Drohnen Haftpflicht bequem online beantragen. Die Polizzennummer und Bestätigung über 750.000 SZR für die Austro Control Drohnen Registrierung folgt binnen 24 Stunden per eMail. Sobald Du dann Deine Registrierungsnummer an der Drohne angebracht hast, kannst du starten!

Drohnenversicherungen im Vergleich & mehr zum Drohnen Gesetz Neu

Auf airandmore.at gibt's umfangreiche Infos zur EU Drohnenverordnung und eigene Drohnen Gesetz Österreich FAQs. Hier erfährst Du noch mehr zum neuen Drohnenführerschein für Österreich sowie zu den Drohnenführerschein Prüfungsfragen. Und hier findest Du noch einen umfangreichen Drohnenversicherungen Vergleich für Österreich >

Die Drohnen Kaskoversicherung

Kurz vorweg: Eine Drohnen Kaskoversicherung bzw. Drohnen Vollkaskoversicherung ersetzt keine Drohnen Haftpflichtversicherung! Denn die Haftpflichtversicherung deckt Schäden an sogenannten "Dritten", die Kasko (oder Vollkasko) aber deckt Schäden an der Drohne selbst. Dies heben wir deshalb hervor, da manche Drohnen Piloten glauben, mit einer Drohnen-Vollkasko sei schon alles erledigt, was aber nicht so ist.
Eine Drohnen Kaskoversicherung ist jedenfalls bei Erwerb einer neuen Drohne interessant. Denn insbesondere dann möchte man sein Gerät selbst entsprechend versichert wissen.

Wichtig: Eine Drohnen Kaskoversicherung muss explizit sogenannte Bedienfehler mit einschließen. Das betonen wir deshalb, da bei reinen Elektronikversicherungen genau diese oft aus der Deckung ausgenommen sind. Zudem sollte man bei einer Drohnen Kaskoversicherung auch den Diebstahl aus dem verschlossenen KFZ mit einschließen können. Schließlich liegt hier, wenn man das gesamte Equipment (Tablet, Ersatz-Akkus, etc.) mit einrechnet, oft ein Wert von mehreren Tausend Euro im Kofferraum herum!

Hier findest Du die beste Drohnen Kasko Versicherung Österreichs.

Die Drohnen Rechtsschutzversicherung

Arag Versicherung Logo
Bei AIR&MORE: ARAG Drohnen Rechtsschutz Versicherung

Ganz einfach: Genau wie beim Betrieb eines KFZ kann es auch bei einem unbemannten Luftfahrzeug (uLFZ) zu allerlei Streitereien kommen. Und mit wachsender Zahl von Drohnen in der Luft wächst auch die Sensibilität in der Bevölkerung, sprich, die Leute fühlen sich gerne (und oft zu Recht) durch surrende Drohnen gestört.
Fazit: Geklagt wird schnell! Deshalb empfehlen wir gerade kommerziellen Drohnen Piloten eine eigene Drohnen Rechtsschutz Versicherung. Dieses Spezialprodukt bietet neben dem wichtigen Schadenersatz- und Strafrechtsschutz bei Klagen oder Unfällen auch einen eigenen Drohnen Vertrags-Rechtsschutz, mit dem auch Reklamationen gegenüber Herstellern und Händlern möglich werden.

Hier geht’s zur besten Drohnen Rechtsschutz Versicherung für Österreich.

Die folgenden Inhalte betreffen die alten Regelungen für Drohnenversicherungen vor Inkrafttreten der EU Drohnenverordnung per 31.12.2020. Seit 2021 gelten die neuen Drohnen Gesetze, wie weiter oben beschrieben!

Haftpflicht: Drohnenversicherung in Österreich für reine Modellflüge (bis 31.12.2020)

Drohnenversicherung
Beim Modellflug darf die Kamera übertragen aber nicht aufzeichnen

Quadrocopter, Multicopter oder ganz einfach “Drohnen” bedürfen ganz spezieller Drohnen Versicherungen. Schließlich ist bereits bei herkömmlichen Flugmodellen in Österreich eine spezielle Luftfahrzeug-Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Nimmt man nun kein Bildmaterial auf, so kann man seine Drohne sogar noch als "Flugmodell" betreiben, womit lediglich eine Versicherungspflicht einhergeht. Verankert ist diese reine Modellflug-Nutzung im österreichischen Luftfahrtgesetz (LFG § 24c):

"Flugmodelle sind (...)  unbemannte Geräte, die selbständig im Fluge in direkter, ohne technische Hilfsmittel bestehender Sichtverbindung zum Piloten verwendet werden können und (...) ausschließlich unentgeltlich und nicht gewerblich im Freizeitbereich und ausschließlich zum Zwecke des Fluges selbst" in Betrieb genommen werden.

Sprich, verwendet man auch eine eventuell eingebaute Kamera rein zum Fluge selbst und nicht zu Aufnahmezwecken, so gelten nach wie vor die Regelungen für Flugmodelle. Diese besagen vereinfacht, dass ...

  • Man zwar eine echte Luftfahrzeug-Haftpflichtversicherung für das Gerät braucht,
  • aber, dass man (bis 25 Kg Abfluggewicht) keine Austro Control Bewilligung für unbemannte Luftfahrzeuge (uLFZ) benötigt!

Hier der Link zur gesetzeskonformen Drohnen Haftpflichtversicherung Österreich für die reine Hobbynutzung ohne Bildaufnahmen.

Haftpflicht: Drohnenversicherung für unbemannte Luftfahrzeuge, uLFZ (bis 31.12.2020)

Wenden wir nun den Blick von herkömmlichen Flugmodellen hin zu handelsüblichen Drohnen, so sei festgehalten, dass man Multicopter in erster Linie zur Erstellung von Luftaufnahmen (Foto & Film) einsetzt. Dabei besteht der wesentliche Unterschied nicht etwa darin, daß man eine Kamera aktiviert hat, um sich z. B. mit dieser noch besser in der Luft orientieren zu können. Nein, laut österreichischem Luftfahrtgesetz besteht der Unterschied darin, dass Bildmaterial aufgenommen, sprich in irgendeiner Form gespeichert oder gar kommerziell genutzt wird. Ab diesem Punkt wird aus einem harmlosen Flugmodell plötzlich ein "unbemanntes Luftfahrzeug" (uLFZ).

Hier aus dem österreichischen Luftfahrtgesetz § 24f:

"Unbemannte Luftfahrzeuge der Klasse 1 sind (...) unbemannte Fahrzeuge, die selbständig im Fluge verwendet werden können und in direkter, ohne technische Hilfsmittel bestehender Sichtverbindung zum Piloten (...) gegen Entgelt oder gewerblich oder zu anderen als in § 24c Abs. 1 Z 2 genannten Zwecken betrieben werden."

Drohne Kamera Weiss
Beim uLFZ Flug dürfen Bilder gespeichert werden

Das bedeutet im Umkehrschluss:
Benutzt man die Kamera nicht rein Zum Zwecke des Fluges selbst, sondern z. B. zu Aufnahmezwecken, so haben wir es mit einem unbemannten Luftfahrzeug uLFZ zu tun. Und analog zu einem Kraftfahrzeug (KFZ) muss dieses dann auch behördlich zugelassen, sprich bewilligt werden! Dazu passend hier wieder aus dem österreichischen Luftfahrtgesetz § 24f:

"Unbemannte Luftfahrzeuge der Klasse 1 dürfen nur mit Bewilligung der Austro Control GmbH (...) betrieben werden."

Sprich, sobald man mit seiner Drohne Bildaufnahmen macht braucht man auch bei rein privater Nutzung (!) ...

Haftpflicht: Drohnenversicherung für unbemannte Fluggeräte unter 79 Joule (bis 31.12.2020)

Wer seine Drohne in Österreich bewilligen lassen will, berappt dafür eine Gebühr von über € 300. Drohnen User, die sich diese Kosten ersparen möchten, achten deshalb schon vor dem Erwerb der Drohne auf deren Gewicht. Denn schafft man es, seine Drohne unter 79 Joule Aufprallenergie (bei Absturz oder Crash) zu betreiben, so fällt diese nicht unter das österreichische Luftfahrtgesetz. LFG Paragraph 24d gibt hier Aufschluss:

"Soweit unbemannte Geräte mit einer maximalen Bewegungsenergie unter oder gleich 79 Joule (...) nicht höher als 30 Meter über Grund betrieben werden, ist darauf zu achten, dass durch den Betrieb keine Personen oder Sachen gefährdet werden. Abgesehen davon fallen diese Geräte nicht in den Anwendungsbereich dieses Bundesgesetzes."

DJI Mavic Mini
Aufnahmen mit Mini-Drohnen ohne Bewilligung

Sprich, wenn der Copter unter 79 Joule bleibt, braucht man weder bei gewerblicher noch privater Nutzung eine Austro Control Bewilligung! Nicht nur aus diesem Grund werden sogenannte Mini Drohnen nun immer beliebter. Schließlich verfügt auch schon eine DJI Mavic Mini (249 Gramm) über eine passable Kamera. Steigt man mit dieser im statischen Schwebeflug (und nicht mit Vollgas!) auf, so kann man wirklich 30 Meter hoch fliegen und filmen - und das wirklich ohne Austro Control Drohnenbewilligung! Je schwerer nun das Model, desto mehr verlagert sich die möglich Flughöhe nach unten. Eine DJI Mavic Air 2 (570 Gramm) kann aber immer noch umgerechnet 13,8 Meter hoch aufsteigen, ohne dass man eine Drohnenbewilligung braucht.

Auf www.airandmore.at findest Du noch mehr Infos rund um Mini-Drohnen und die falsch verstandene 250 Gramm Grenze bei Drohnen.
Hier noch der Link zur speziellen Mini-Drohnen Haftpflichtversicherung. Diese Versichert 1. den reinen Modellflug, 2. den Flug als unbemanntes Luftfahrzeug (uLFZ) und 3. den Flug unter 79 Joule als All-in-One Lösung.

Wie bekomme ich eine Drohnenbewilligung in Österreich?

Der Andrang auf das Bewilligungsverfahren bei der Austro Control (ACG) ist dementsprechend groß, wodurch es zu Wartezeiten von mehreren Wochen kommen kann. Wer einen Bewilligungsantrag bei Austro Control stellt muss zugleich auch eine Versicherungsbestätigung über 750.000 SZR vorweisen. Diese „Sonderziehungsrechte“ (SZR) wurden vom Internationalen Währungsfonds (IWF) eingeführt, um Währungsschwankungen auszugleichen. Für eine Versicherungsbestätigung mit ausgewiesenen Sonderziehungsrechten, muss vorher eine eigene Drohnen Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. (Hier noch Infos, warum Drohnen in der Privathaftpflichtversicherung nicht versicherbar sind!). Eine genaue Anleitung, wie man einen Antrag auf Drohnenbewilligung bei der Austro Control stellt findest du hier.

UND NOCHMAL: Seit 31.12.2020 gilt in Österreich die neue EU Drohnenverordnung. Seitdem gelten alle unbemannten Fluggeräte, die mit einer Kamera sensorische Daten aufnehmen können als sogenannte UAS und damit als Unmanned Aircraft System. Für diese ist seitdem keine Drohnenbewilligung, sondern eine sogenannte Drohnen Registrierung verpflichtend. Ausgenommen davon sind lediglich Drohnen, die explizit unter die EU Spielzeugrichtlinie fallen! Die bis dato gültige Versicherungspflicht für Drohnen bleibt unverändert bestehen.